Die Bands

Im LaJJazzO erarbeiten junge Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker mit dem Bigband-Leader Jiggs Whigham ein anspruchsvolles Bigband-Programm. Finn Wiesner und Jörg Vollerthun führen im LaJJazzO Junior Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren an Jazzmusik heran und bereiten sie auf eine Aufnahme in die “große” Band vor.

Seit über 25 Jahren fördert das Landesjugendjazzorchester Brandenburg den Jazznachwuchs in Brandenburg. Seit 2008 von Professor Jiggs Whigham künstlerisch betreut, können hier junge Jazzer zwischen 16 und 25 Jahren unter professionellen Bedingungen mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern arbeiten und konzertieren. So arbeiteten neben den ehemaligen künstlerischen Leitern Konrad Körner, Rolf von Nordenskjöld und Ralf Schrabbe bereits Musikerinnen und Musikernder BBC-Big Band, Gäste wie Till Brönner oder Bandleader wie Joe Gallardo, Ed Partyka und Joachim Ullrich mit dem LaJJazzO zusammen. Schwerpunktmäßig erarbeiten sie dabei ein anspruchsvolles Repertoire an Klassikern der Bigband-Musik.

Im Jahr 2012 gründete der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg das LaJJazzO Junior und ebnet seitdem schon Jazz-Youngstern den Weg zur professionellen Jazz- und Bigband-Szene. Hier haben junge Menschen im Alter von 13 bis 18 Jahren die Möglichkeit, sich unter der Leitung von Finn Wiesner intensiv mit Swing und Jazz auseinanderzusetzen. In regelmäßigen Probenphasen wird ein vielfältiges Programm der Bigband-Literatur erarbeitet. Ein besonderes Aushängeschild des LaJJazzO Junior sind die Workshops in den Musikschulen Brandenburgs. Hier haben Schülerinnen und Schüler sowie Bigbands der Musikschulen die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Landesensemble zu musizieren und Konzerte zu gestalten. Für die Mitglieder der Junior-Band besteht jederzeit die Möglichkeit, in die “große” Band aufgenommen zu werden. So profitieren auch die jungen Musikerinnen und Musiker von der Arbeit mit herausragenden internationalen Dozierenden und hochkarätigen Konzerten. In der Gesamtheit ergeben sich so die besten Bedingungen für musikalische Inspiration und tollen Jazz.

  • Saxophone

    • Marc Rentsch

      Baritonsaxophon
      Städ­ti­sche Mu­sik­schu­le "Jo­hann Crü­ger" Gu­ben
    • Florian Pasche

      Altsaxophon
      Jazz Institut Berlin (Julius-Stern-Institut)
    • Georg Freudenberg

      Saxophon
    • Franziska Fay

      Saxophon
    • Robert Rentsch

      Saxophon
    • Rudolph Witkowski

      Baritonsaxophon
      Musik- und Kunstschule Havelland
    • Johannes Schwarting

      Altsaxophon
      Jazz Institut Berlin
    • Georg Nürnberger

      Baritonsaxophon
      Privatunterricht
    • Marco Becker

      Tenorsaxophon
    • Julius Jahn

      Tenorsaxophon
    • Jonas Lenz

      Altsaxophon
  • Trompeten

    • Anna-Lena Kintzelt

      Trompete
    • Annemarie Goral

      Trompete
      Musikschule Frankfurt (Oder)
    • Jan Ole Koop

      Trompete
    • Jette Weber

      Trompete
    • Paul Pankau

      Trompete
    • Ben Mammel

      Trompete
      Mu­sik- und Kunst­schu­le "Jo­hann Abra­ham Pe­ter Schulz" Schwedt/Oder
    • Mino van Noort

      Trompete
    • Felix Hünemöller

      Trompete
    • Jakob Wacke

      Trompete
      Städtische Musikschule Potsdam "Johann Sebastian Bach"
    • David Gebhardt

      Trompete
      Hochschule für Musik Dresden
    • Manuel Kawohl

      Trompete
    • Michel Fleischhack

      Trompete
  • Posaunen

    • Elisa Peiritsch

      Posaune
      Privatunterricht
    • Alma Loichen

      Posaune
      Musikschule Frankfurt (Oder)
    • Richard Kardorf

      Posaune
      Kreismusikschule Potsdam
    • Benedikt Kalinke

      Posaune
    • Clara Wedel

      Posaune
    • Linda Kufert

      Posaune
    • Humberto "Tito" Lopez

      Posaune
      Jazz Institut Berlin
    • Wigurd Wildgrube

      Posaune
      Städtische Musikschule Potsdam "Johann Sebastian Bach"
  • Rhythmus

    • Cosmo Grünert

      Gitarre
      Musik- und Kunstschule Havelland
    • Hermann Harders

      Klavier
      Kreismusikschule Prignitz
    • Julian Schober

      Gitarre
      Kreismusikschule "Gebrüder Graun" Elbe-Elster
    • Juno Bennewitz

      E-Bass
      Städtische Musikschule „Johann Crüger“ Guben
    • Konstantin Schwarze

      E-Bass
      Städ­ti­sche Mu­sik­schu­le "Jo­hann Crü­ger" Gu­ben
    • Maximilian Schuck

      Drum-Set
    • Adrian Mücke

      Klavier
    • Eduard Dorn

      E-Bass
    • Leander Neidig

      Klavier
    • Paul Veit

      Drum-Set
      Hochschule für Musik Dresden
    • Samuel Dietze

      Drum-Set
      Konservatorium Cottbus
    • Rafael Maleh

      Kontrabass
    • Lena Rockstroh

      Gitarre
    • Finn Seemann

      Drum-Set
    • Simon Hunger

      Drum-Set
      Jazz Institut Berlin
    • Alexander Stukenbrok

      Gitarre
  • Vocals

    • Pola Szymczak

      Gesang

Künstlerische Leitung

  • Jiggs Whigham ist seit einem halben Jahrhundert erfolgreich auf den Bühnen der Welt zu sehen. Der Musikkritik fiel er erstmals im Alter von 17 Jahren als Solist und erster Posaunist des Glenn Miller Orchestra unter Ray McKinley auf. Zwei Jahre später war er Soloposaunist und erster Posaunist bei Stan Kenton. Nachdem er ein Jahr lang Engagements in New Yorker Studios und am Broadway wahrnahm, kam er 1965 als Solist zum Jazz Orchester von Kurt Edelhagen beim WDR in Köln. 1966 erhielt er den ersten Preis beim ersten Wettbewerb für Modern Jazz in Wien. Der US-Amerikaner spielte u. a. mit Ella Fitzgerald, Tony Bennett und Bert Kaempfert und gehört zu den renommiertesten Bigband-Leadern und Posaunisten weltweit.

  • Finn Wiesner wurde 1969 in Berlin geboren und studierte bei Ferdinand Povel im Fach Diplom Saxophon Jazz am Hilversums Conservatorium der Amsterdamer Hochschule der Künste. In den vergangenen Jahren gastierte er u. a. mit Vincent Herring, Deborah Brown, Gunther Schuller, Till Brönner, Günther “Baby” Sommer, Celine Rudolph, dem J. Moods Quartet, Brandicity, dem Swing Dance Orchestra und dem New German Art Orchestra. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen belegen seine umfassende Tätigkeit in den verschiedensten Formationen und Musikstilen. Als Komponist trat er mehrfach für die deutsche Jazzsängerin Lyambiko beim Label Sony/BMG in Erscheinung. Seit 2010 hat er die Professur für Jazz Saxophon an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden inne und ist dort zudem seit 2016 Studiendekan der Fachrichtung Jazz/Rock/Pop.

  • Der in Neubrandenburg geborene Jörg Vollerthun studierte von 2003 bis 2008 Jazzposaune an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ sowie am Jazz-Institut Berlin. Zu seinen Lehrern gehörten Sören Fischer, Prof. Jiggs Whigham, Prof. Malte Burba und Prof. Ludwig Nuss. Jörg Vollerthun spielte und spielt Theater- und Musicalproduktionen, unter anderem im Haus der Neuköllner Oper Berlin, im Berliner Admiralspalast sowie am Landestheater Neustrelitz. Zahlreiche Auftritte mit verschiedenen Formationen führten ihn in Clubs und auf Festivals in Europa, Mittel- und Nordamerika. Jörg Vollerthun ist seit 2017 Mitglied der Festivaldirektion und Vorsitzender des Berlin Brass Festival e.V. und seit 2019 MD bei “Aka Aka’s Brass Blasters live”.

Stimmen aus dem Ensemble

Durch Jiggs steht beim LaJJazzO vor allem die Verantwortung zur Musik im Vordergrund. Dieses Verantwortungsgefühl wird selten so stark vermittelt und hat mich nicht nur musikalisch, sondern auch persönlich sehr geprägt. Ich verdanke dem LaJJazzO sehr viel in meinem bisherigen musikalischen und persönlichen Werdegang.
Elena, Altsaxofon
Das Besondere am LaJJazzO ist die zielgerichtete und individuelle Förderung jedes Musikers, insbesondere durch die vielseitige Erfahrung von Jiggs Whigham. Außerdem lädt das familiäre Bandklima zum gegenseitigen musikalischen Austausch ein, sodass alle voneinander profitieren können.
Samuel, Drum-Set
Die Jazz-Sessions am Abend sind einfach der größte Spaß. Sie finden noch nach den Proben statt. Es ist immer ein freiwilliges Jammen in kleineren Gruppen. Wenn man mal keine Lust darauf hat, dann macht es auch viel Spaß zuzuhören. Die gute Laune ist dabei immer vorhanden.
Fanny, Altsaxofon
Über die Konzertreise nach Peru:
Für mich war eines der größten Highlights die Freude an der Musik, die wir auf dieser Fahrt erlebt haben. Unter anderem bei der Bigband des Humboldt-Gymnasiums, die während dem gemeinsamen Spielen alle zusammen auf der Bühne getanzt haben. Das hat mich sehr inspiriert.
Elisa, Posaune
Über die Konzertreise nach Peru:
Die Perureise mit dem LaJJazzO war eine große Erfahrung. Persönliche Highlights waren die Stimmung und Offenheit der Leute und Konzertbesucher, das ständige Sommerfeeling und die Zeit mit der Band. Außerdem bin ich Riesenfan von Maracuja Saft geworden.
Robert, Saxophon
Über die Konzertreise nach Peru:
Wir alle durften dabei viele Erfahrungen und super schöne Eindrücke der Gegend, Kultur und Menschen dort sammeln. Mir ist die Freundlichkeit der Menschen am meisten im Kopf geblieben. Ein riesengroßes Dankeschön an den Rest der Band, Lars, Jörg und Angela für diese unvergessliche Zeit.
Annemarie, Trompete
Über die Konzertreise nach Peru:
Vor allem die Kulturunterschiede und die Menschen haben mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Die Menschen in Peru sind geprägt von einer Mentalität aus Leichtigkeit und Wärme, die sie zu liebenswerten, entspannten, herzlichen Menschen macht. Ich bin mir sicher, wenn wir uns von denen die ein oder andere Scheibe abschneiden, kann uns das nur guttun.
Julian, Gitarre
Über die Konzertreise nach Peru:
Eine besondere Bereicherung der Reise war als wir am letzten Abend eine Darbietung der Bigband des Humboldt-Gymnasiums in Lima genießen durften. Dabei kamen viele aus dem Baff-sein gar nicht mehr heraus. Die enorme Leidenschaft beim Musizieren und der Drang, immer weiter zu machen und selbst bei den simpelsten Passagen 150% zu geben, waren spürbar. Davon könnte sich die Musikkultur Brandenburgs ein paar Scheiben abschneiden.
Franziska, Saxophon
Über die Konzertreise nach Peru:
Ein riesengroßes Dankeschön an Lars, Jörg und vor allem Angela für dieses unvergessliche Erlebnis. Ich glaube, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir noch in 60 Jahren unseren zukünftigen Enkelkindern von dieser Reise erzählen werden. Danke auch der gesamten Band, denn ohne die tolle Gemeinschaft wäre diese Reise niemals das geworden, was sie war.
Alma, Posaune
Über die Konzertreise nach Peru:
Ich denke, sehr viel mehr kann ich dem Ganzen nicht hinzufügen. Es war extrem schön, diese Kultur und die Menschen kennenzulernen, mit den Schülern vor Ort ins Gespräch zu kommen und vor solch tobendem Publikum Konzerte zu spielen, aber auch als Band weiter zusammenzuwachsen.
Konstantin, E-Bass